Ernährung

Die gesunde Ernährung zu fördern ist eine Kernaufgabe unseres Amtes.
Wir sind Ansprechpartner in den Landkreisen Pfaffenhofen an der Ilm und Neuburg-Schrobenhausen.

Meldungen

Veranstaltungstermine
Angebote für Familien mit Kindern bis zu drei Jahren

Kleinkind hält Keks in der Hand © Getty Images

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Das "Netzwerk Junge Eltern/Familien" erarbeitet Programme zu den Themen Ernährung und Bewegung, die sich am Alter der Kinder orientieren. Im Jahresverlauf gibt es in den Landkreisen Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen Veranstaltungen für Familien mit Kindern bis zu drei Jahren.  Mehr

Termine und Online-Anmeldung Externer Link

21 Teilnehmer spazieren vom Korn zum Brot

"Wo kommt mein Essen her?" lautete das Motto der 5. Bayerischen Ernährungstage 2017. In diesem Rahmen fand am 3. August 2017 unter Leitung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen ein erster Sparziergang unter dem Motto "Vom Korn zum Brot" statt. Die 21 Teilnehmer erfuhren an zwei Stationen alles über die Urproduktion des Getreideanbaus und anschließend die handwerkliche Herstellung des Brotes.
Landwirtschaftlicher Betrieb Schöll
Startpunkt der Veranstaltung war der landwirtschaftliche Betrieb Schöll in Pfaffenhofen: Herr Schöll erklärte auf dem Acker sehr anschaulich, wie aus ca. 350 ausgesäten Körnern pro m², d.h. einer Aussaatmenge von 160 kg/ha, im Durchschnitt 6 bis 8 Tonnen Getreide/ha geerntet werden können. Die Arbeit beginnt mit der Bodenbearbeitung bei der Saat, geht dann weiter mit der Düngung und dem Pflanzenschutz und hört mit dem Feststellen des richtigen Erntezeitpunkts und dem anschließenden Mähdrusch auf.
In der Bäckerei gelten strenge hygienische Vorschriften: Neben dem Tragen von Schutzkleidung ist auch das gründliche Händewaschen vor dem Betreten der Produktion Pflicht. Hier steht die Gruppe vor dem großen Brotbackofen der Bäckerei WiesenderZoombild vorhanden

In der Bäckerei Wiesender

Erlebnisbäckerei Wiesender
Nächste Station war die Erlebnisbäckerei Wiesender. Dort nahmen die Teilnehmer Einblick in das Bäckerhandwerk, nachdem sie in Schutzkleidung geschlüpft waren und die Hygieneschleuse passiert hatten. Beeindruckt von den Anlagen und Mengen an verarbeiteten Rohstoffen wie Mehl und Butter schaute die Gruppe noch beim Biergarten-Brezendrehen zu: Hier schafft ein Mitarbeiter 150 Brezen pro Minute, bei den Standardbrezen sogar 500.
Neben der Bäckerei gibt es noch zwei weitere Herstellungsbereiche: die Konditorei und den Snackbereich. Ziel der Veranstaltung war es, auf besondere Art das Verbraucherwissen über Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung zu erweitern sowie Bewegung und Ernährung sinnvoll zu verknüpfen. In diesem Rahmen werden noch zwei weitere Veranstaltungen im Oktober angeboten. Die gibt das AELF Pfaffenhofen rechtzeitig bekannt.
Auf dem Bienenhof Pausch

Herr Pausch im Austausch mit den interessierten Teilnehmern

Mit Bienen und Obst lässt sich ein vielfältiges Sortiment erstellen
„Meine Frau hofft noch immer, dass meine Kreativität im Alter etwas nachlässt!“, so Herr Pausch. Das Ehepaar Pausch hat vor ein paar Jahren mit dem Anbau von Wildobstsorten begonnen und verkauft seither neben dem Honig auch Essige und Brände. Alle Produkte werden selbst hergestellt und direkt vermarktet. So verfügt der Bienenhof Pausch über ein breites Produkt-Sortiment.
Die Teilnehmer der Genusswanderung unter dem Thema „Wo kommt mein Essen her?“ haben am Samstag, 7. Oktober einen Einblick in die Arbeitsfelder des Bienenhofs Pausch erhalten. Darüber hinaus stand Herr Josef Konrad, Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) und der Wildlebensraumberater des AELF Dominik Fehringer den sehr interessierten Teilnehmern Rede und Antwort. Ausgangspunkt der Wanderung war der Bienenhof Pausch. Von dort ging es zunächst zu einer extensiv genutzten Quittenbaum-Anlage; Pausch lässt dort unter den Bäumen Wildblumen wachsen, die den Bienen als zusätzliche Futtergrundlage dienen. Die Teilnehmer konnten dort eines seiner neuesten Produkte probieren: Quittenschaumwein. Pausch zeigt damit, dass aus Quitten auch ganz besondere Produkte gezaubert werden können.
Anschließend ging es zu Fuß zu einer weiteren Wildobstplantage. Aus den dort wachsenden Mispeln, Kornelkirschen und den anderen alten Obstsorten werden vorrangig Essige und Brände hergestellt. Nach einer kurzen Aufwärmung durch heißen Honigwein ging es wieder zurück zum Bienenhof. Dort konnten die Teilnehmer in die Produktionsräume hineinschnuppern und noch weitere Produkte verkosten.

Gemeinschaftsverpflegung

Koch reicht einen Teller mit Essen

© Getty RF

Das Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Oberbayern West ist Ansprechpartner für Kindertageseinrichtungen, Schulen, Betriebe, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Es unterstützt sie bei einer gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Verpflegung.   Mehr

Ernährung in Bayern

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